Der Schulbetrieb begann am 1. September 1954 in drei Klassen (5., 6. und 9. Klasse) und war der Oberschule Forst in der Jahnstraße angegliedert. Diese drei Klassen setzten sich aus sportlich talentierten Schülerinnen und Schülern zusammen, deren Eltern es befürworteten, dass ihre Kinder eine zusätzliche sportliche Ausbildung absolvierten. Später erfolgte die Aufnahme der sportlichen Talente durch Sichtungen.
1956/ 57 besuchten ca. 130 Schülerinnen und Schüler in den Sportarten Gerätturnen und Leichtathletik die Sportschule. Für 30 Schülerinnen und Schüler wurden neue Internatsplätze geschaffen.
Die Schülerinnen und Schüler konnten sich neben dem Sport auch anderen Freizeitmöglichkeiten widmen, z.B. Teilnahme am Spielmannzug oder im Kabarett.
Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Schulleiters und der Trainer war die Sichtung von Nachwuchstalenten. Zu diesem Zweck wurden sie motorisiert mit einem Motorrad und später war es ein alter F9.
1. September 1956
1958
Darin wurden die Eltern über das Skilager, über die Ehrentafel der besten Schülerinnen und Schüler der KJS Forst 1957/ 58, über die besten Gerätturner der Klassen 9- 11 und eine Ergebnisliste der Leichtathletik- Höchstleistungen informiert (Stand 1. März 1958). Eine Rubrik des Elternbriefes war: Eltern fragen- wir antworten: „Welches sind eigentlich die Schulfarben der KJS Forst?“
Antwort:
„Die eigentlichen Farben sind schwarz und gelb, und tatsächlich kämpfen die Leichtathleten aller Klassen unterschiedslos mit schwarzem Hemd und kurzer gelber Hose. Die Turner sind aus ästhetischen Gründen anders gekleidet, und zwar starten die Jungen der Leistungsklasse I, II, III in weißem Turnhemd und langer weißer Hose, die Knaben A und B tragen schwarze Turnhemden und kurze weiße Hosen. Sämtliche Mädchen turnen in schwarzen Gymnastikanzügen. Als gemeinsame Wettkampfkleidung tragen unsere Schüler in jedem Fall ihre guten braunen Trainingsanzüge.“
Im Juni 1958 absolvierten 13 Schülerinnen und Schüler das erste Jahrgang Abitur in Forst. Der Klassenlehrer war Günter Mrosk.
1959 wurde mit der Spezialisierung und einem leistungsorientierten Training begonnen. Das heißt, die Sportarten und die einzelnen Disziplinen wurden getrennt, um den Sport in Forst auf ein hohes Niveau zu bringen. Es begann der Kampf um einen guten Platz im DDR-Maßstab. Seit 1959 fanden KJS – Meisterschaften statt. Bei diesen Wettkämpfen traten alle Sportschulen und andere Sportvereine der DDR in den Wettstreit um die beste Sportgemeinschaft. Die Athleten der KJS Forst belegten unter 23 Teilnehmern einen 7. Platz.
Seit 1954 hatte sich die KJS in jedem Jahr vergrößert. Es wurden neue Schülerinnen und Schüler in den Sportarten Turnen und Leichtathletik aufgenommen. Damit erhöhte sich auch die Anzahl der Internatsplätze. 1961 bewohnten bis zu siebzehn Schüler ein Internatszimmer. Für die Turnerinnen und Turner begann im Jahre 1961 eine neue Ära. Sie waren die ersten Schülerinnen und Schüler, die mit der 13. Klasse ihr Abitur absolvierten. Die Leichtathleten beendeten das Abitur weiterhin nach der Klasse 12.
Am 19. April 1963 wurde im Clubhaus der Jugend in Cottbus der Sportclub Cottbus gegründet, der für die weitere Entwicklung der Schule von entscheidender Bedeutung werden sollte. Der erste Clubvorsitzende war Gunter Jacob
1964
Am 26. März 1964 fasste der Bundesvorstand des DTSB den Beschluss, dass im Jahre 1965 die ersten Kreis- und Bezirksspartakiaden durchgeführt werden.
Am 30. Juli 1965 fand die Eröffnung der 1. Kinder- und Jugendspartakiade des Bezirkes Cottbus statt. Über 4000 Sportlerinnen und Sportler nahmen daran teil.
Als es dann zur 1. Kinder- und Jugendspartakiade nach Berlin ging (24. – 31.07.1966), erkämpften die Cottbuser 12 Gold-, 10 Silber- und 15 Bronzemedaillen. Zu diesem guten Ergebnis trugen auch die Schülerinnen und Schüler der KJS Forst bei. Zu den Siegern in ihren Disziplinen gehörten unter anderem Monika Peickert, Christian Rudolph, Klaus Witschas, Knut Roßley, Wolfgang Schütze, Ulrich Hobeck und Fred Neumann.
Die II. Kinder- und Jugendspartakiade fand vom 22.– 28. Juli 1968 in Berlin statt. Unter den über 13000 Spartakiadeteilnehmern, die in dreizehn olympischen Sportarten antraten, waren 754 Aktive aus dem Bezirk Cottbus. Die Cottbuser Radsportler sorgten mit ihrer Goldmedaille in der Schülerklasse A für eine kleine Sensation und deuteten damit an, dass in Zukunft mit ihnen gerechnet werden muss. Christian Taubert, Detlef Stegk, Jürgen Hansch und Hans- Joachim Hartnick fuhren nicht nur einen Spartakiadesieg heraus, sondern stellten auch gleichzeitig einen neuen DDR- Rekord auf. Für die Leichtathleten hingen die Trauben sehr hoch. Vom zweiten Platz in der Republikwertung 1966 stürzten sie auf Platz sechs. In der Endabrechnung erreichte der Bezirk Cottbus Platz zwölf.
1968
Vom 20. bis 26. Juli 1970 fand in Berlin die III. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR statt.
Die IV. Kinder- und Jugedspartakiade fand vom 24. – 31. Juli 1972 in Berlin statt.
Unter den siegreichen Sportlern befanden sich Heidrun Nagorka (Leichtathletik, 3 x Gold) und Gunter Kopsch (Turnen, 4 x Gold).
1972
1973
Die Grundsteinlegung erfolgte am 13. September 1974 für die Schule, das Internat und den Versorgungstrakt. Am Ende der Bauphase wird am 1. September 1975 die Kinder- und Jugensportschule am Standort Cottbus feierlich eröffnet.
1975
Die Spartakiade fand vom 21.- 27. Juli 1975 statt.
Bei dieser Spartakiade konnte an die Erfolge der IV. Kinder- und Jugendspartakiade nicht angeknüpft werden. Die Athletinnen und Athleten errangen am Ende neun Gold-, neun Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Nicht nur sportlich, sondern auch schulisch waren die Sportlerinnen und Sportler erfolgreich.
Dieser Jahrgang war der erste, der an der KJS sein Abitur ablegen konnte (6x mit Auszeichnung, 8x mit sehr gut, 10x mit gut).
1975 / 1976
1976
Die Friedensfahrt fand vom 8. bis zum 24. Mai statt und führte von Prag über Warschau nach Berlin und hatte eine Gesamtlänge von 1974 km.
Hans Joachim Hartnick gewann diese Friedensfahrt und freute sich gemeinsam mit Bernd Drogan, ebenfalls Friedensfahrtteilnehmer, über den herzlichen Empfang.
Die VI. Kinder- und Jugendspartakiade fand vom 25. bis 31. Juli 1977 mit einem sportlichen Farbtupfer besonderer Art in Leipzig statt. Erstmals wurde die Leistungsschau des Kinder- und Jugendsports im Rahmen eines Turn- und Sportfestes durchgeführt.
1977
Die VII. Kinder- und Jugendspartakiade fand vom 23.- 29. Juli in Berlin statt. Diesmal nahmen die Cottbuser Sportlerinnen und sportler in 17 Sportarten an den Wettkämpfen teil. Sie errangen 30 Gold-, 32 Silber- und 31 Bronzemedaillen.
Eine griechische Delegation der Kommunistischen Partei besuchte unter Leitung des Generalsekretärs Charilaos Florakis die Sportschule.
Den höchsten Anteil hatten daran die Turner. In den Altersklassen 10- 14 beherrschten sie die gesamte Konkurrenz.
Es ergab sich hierbei ein Duell zwischen den vierfachen Goldmedaillengewinnern Sylvio Kroll und Andreas Koch. Sylvio Kroll ging dabei als der Erfolgreichere hervor.
September 1979
Eröffnung des Schuljahres 1979/ 80 durch die Weltmeister im Radsport:
100 km Mannschaftszeitfahren Bernd Drogan und Hans- Joachim Hartnick, Weltmeister in der 4000 m Mannschaftsverfolgung Volker Winkler, Weltmeister im Radsprint Lutz Heßlich und Weltmeister im 1000 m Zeitfahren Lothar Thoms
Die Spartakiade fand vom 20- 26. Juli in Berlin satt. Mit 58 Gold-, 53 Silber- und 54 Bronzemedaillen erreichten die Cottbuser Platz neun in der Bezirkswertung.
1981
1982
Unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Doktor Boguslaw Ryba besuchte eine Freundschaftsdelegation des Hauptkomitees für Körperkultur und Sport der Volksrepublik Polen die Kinder- und Jugendsportschule und das Sportzentrum Cottbus.
Nach einem Rundgang durch unser Gelände ging es auch ins Sprachkabinett der Schule. Im Kraftraum traf die Delegation auf Lutz Heßlich, Detlef Uibel und andere Radsprinter.
Vom 25. bis 31. Juli 1983 fand die IX. Kinder- und Jugendspartakiade anlässlich des VII. Turn- und Sportfestes in Leipzig statt. Unter dem Motto „Spartakiadekämpfer von heute – Olympiakämpfer von morgen“ traten über 10000 Nachwuchssportler der DDR zum fairen Wettstreit an. Unsere Sportschüler erreichten allein 32 von 44 Goldmedaillen für den Bezirk Cottbus.
1983
Anlässlich des 35. Jahrestages der Gründung der DDR und des 30. Jahrestages der Eröffnung der Kinder- und Jugendsportschule Cottbus besuchte Sigmund Jähn den Festappell der Schule und zeichnete in diesem Rahmen die besten Sportlerinnen und Sportler aus, die seit 1977 den Ehrentitel „Komarow-Schüler“ erhielten. Der Festappell und alle weiteren Aktivitäten waren ein unvergessliches Erlebnis. Sigmund Jähn war in erster Linie Gast der Sportlerinnen und Sportler. Bei jeder Gelegenheit kam er mit ihnen ins Gespräch, interessierte sich sehr für ihr Tun und fand herzliche Worte.
Die X. Kinder- und Jugendspartakiade fand vom 22. bis 28. Juli 1985 in Berlin statt. Die Schülerinnen und Schüler der vier Sportarten unserer Schule waren
auch bei dieser Spartakiade am Medaillenregen für den Bezirk Cottbus aktiv beteiligt. Stephan Freigang gewann in der Altersklasse 16 / 17 den 20km Straßenlauf, Peter Boden war im Stabhochsprung der Altersklasse 15 mit 4,30m erfolgreich. Ronny Kirchoff war in der Altersklasse 16/ 17 und Thomas Tschäge in der Altersklasse 15 die Goldmedaillengewinner jeweils im Radsprint und Zeitfahren.
Vom 27. Juli 1989 bis 2. August 1989 fand in Berlin die XII. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR statt. Mit 46 Gold-, 43 Silber- und 53Bronzemedaillen waren die Sportlerinnen und Sportler sehr erfolgreich. Mit 1020 Punkten war dies das erfolgreichste Abschneiden seit 1966. Die Zielstellung wurde entsprechend dem „Schrittmaß 89“ erfüllt.
Die Jahre nach 1989 waren ereignisreich und gleichsam bedeutsam. Viele Personen und Institutionen kämpften dankenswerter Weise für das Weiterbestehen der Cottbuser Sportschule. Das Konzept der Sportschule veränderte sich mehrfach. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg entschied, dass die so genannten sportbetonten Gesamtschulen wieder die leistungssportliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern als Schwerpunkt ihrer Arbeit ansehen können. Festgelegt wurden auch die Sportarten für die jeweiligen Sportschulen. Für unsere waren es die Schwerpunktsportarten Boxen(männlich), Fußball(männlich), Handball (männlich), Leichtathletik (männlich/weiblich),Radsport(männlich/ weiblich) und Kunstturnen (männlich).
Am 1.September 1995 beging unsere Schule den 20. Jahrestag ihres Bestehens in Cottbus. Die 1954 in Forst gegründete Einrichtung war 1975 auf Beschluss des damaligen Rates des Bezirkes nach Cottbus umgezogen.
Die frühere Kinder- und Jugendsportschule, die seit der Wende den
Namen „Sportbetonte 7.Gesamtschule“ trug, heißt seit dem gestrigen
Vormittag „Lausitzer Sportschule Cottbus“.
Es ist wie in einem Hotel. Wer das Haus betritt, der wird freundlich von
der Rezeption begrüßt. Das große Schlüsselbord hinter der
Mitarbeiterin verrät eine große Anzahl von Zimmern.
Im Sportzentrum entstand nach reichlich sechs Monaten Bauzeit ein
neues Schmuckkästchen – die Boxhalle. Nach dem Olympiastützpunkt,
dem Haus der Athleten und den Fußballplätzen ist wieder eine
Sportstätte rekonstruiert worden. Für 2,8 Millionen Mark entstand eine
Superhalle, die optimale Trainingsbedingungen für die Sportler im
Seilquadrat schafft.
1998
1998
Im März 1998 fanden in der Tschechischen Republik die
Schulweltmeisterschaften im Handball statt. Das Team der
Wettkampfklasse II der Lausitzer Sportschule Cottbus hatte sich mit dem Bundessieg im Schuljahr 1996 / 1997 für die Teilnahme qualifiziert. Zum Team von Lehrertrainer Peter Melzer gehörten unter anderem Christian Pahl, Steffan Sendner, Christian Herrmann, Marko Boigk, Marcel Piossek, Christian Hennig, Tino Böttcher, Falk Meyer, Lars Melzer und Dennis Tandler. Am Ende konnten sich Spieler, Eltern und Lehrertrainer über Platz 5 freuen.
XVI. Schulfußballweltmeisterschaft Gagliari (Italien)
Mit dem Bundessieg 1998 qualifizierte sich das Fußballteam der Wettkampfklasse II für die XVI. Schulweltmeisterschaften. Vom 13. – 20. Mai 1999 fand in Italien dieses Turnier statt. Im Finale verlor das Team von Lehrertrainer Bernd Deutschmann gegen Frankreich mit 3 : 1. Zu den besten Torschützen gehören Martin Grötsch und Denny Matthes mit je drei Treffern. Am Ende konnte sich das Team über den Vize – Weltmeister – Titel freuen.
1999
Am 15. März 2001 legten der Staatsminister, Rolf Schwanitz, und der Cottbuser Oberbürgermeister, Waldemar Kleinschmidt, gemeinsam die Grundsteine für den Schulanbau und die neue Spielsporthalle. Beide Bauwerke werden vorrangig der Eliteschule des Sports zugute kommen:
In den neuen Hallen können die Schüler erstmals einen „normalen“ Sportunterricht absolvieren. Im Schulanbau entstehen vor allem Fachkabinette für die schulische Ausbildung.
Es war ein großer Tag für den Sport in Cottbus: Mit der Eröffnung des Anbaus der Sportschule und der anschließenden Inbetriebnahme der Lausitz-Arena wurden zwei Gebäude im Wert von ca. 14 Millionen Euro ihrer Bestimmung übergeben. Sport stand thematisch bei den Eröffnungsfeiern, die von jungen Athleten gestaltet wurde, sowohl in der Sportschule als auch in der
Mehrzweckhalle, im Mittelpunkt
2002
2003
XVIII. Schulfußball – WM Shanghai / P.R. China 14. – 25. November
Mit dem Bundessieg 2002 qualifizierte sich das Fußballteam der Wettkampfklasse II für die XVIII. Schulweltmeisterschaften. Durch die grassierende Vogelgrippe wurde dieses Turnier immer wieder verschoben. Am Ende fand es vom 14. bis 25. November in Shanghai statt. Nach einem 7 : 0 gegen Taiwan, 0 : 0 gegen Frankreich und 1 : 3 gegen China spielte unser Team am Ende nur um Platz 9. Gegen Österreich stand es nach 90. Minuten 1: 1. Das Elfmeterschießen entschieden unsere Jungs mit 6 : 4
50 Jahre – ein langer Zeitraum, eine kurze Zeitspanne? Es gibt dazu unterschiedliche Auffassungen, aber einig sind sich wohl alle, nach 50 Jahren muss ganz einfach gefeiert werden.
Und das taten Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie viele Gäste ausgiebig.
Mit dem Bundessieg 2004 qualifizierte sich das Fußballteam der
Wettkampfklasse II für die XIX. Schulweltmeisterschaften in Skarbaek / Dänemark. Im ersten Spiel der Vorrunde spielte unser Team gegen Griechenland und gewann mit 1 : 0. Das zweite Spiel wurde gegen China mit 2 : 1 gewonnen.
ISF World Gymnasiade – Athen – Thessaloniki / Griechenland
Mannschaftswettbewerb Mehrkampf
8. Platz Deutschland (Lausitzer Sportschule) – 234,550 Punkte
Alexander Grötsch (4 Geräte) – 49,050 Punkte
Yannick Hesse (4 Geräte) – 47,450 Punkte
Christopher Jursch (4 Geräte) -49,900 Punkte
Florian Kolzarek (6 Geräte) – 78,450 Punkte
Martin Wurziger (6 Geräte) – 80,700 Punkte
Einzelwettbewerb Mehrkampf
19. Marc Krause – 77,550 Punkte
31. Alexander Grötsch – 73,100 Punkte
2006
Millionenspritze für Schule
Der brandenburgische Bildungsminister Holger Rupprecht war am 02.07.2007 gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank
Szymanski Gast unserer Schule. Er hatte Finanzhilfen in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro mit nach Cottbus gebracht.
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besuchte am 16. Februar 2008 die Lausitzer Sportschule Cottbus.
Am Montag, dem 14.04.2008, wurde nach zehnmonatiger Bauzeit eine neue Sportanlage in der Stadt Cottbus übergeben. Auf dem Gebiet der ehemaligen Chemiefabrik entstand eine moderne Sport- und Freizeitanlage in der Parzellen Straße.
Mannschaftswettbewerb Mehrkampf
13. Platz Deutschland (Lausitzer Sportschule) – 225,100 Punkte
Alexander Grötsch (6 Geräte) – 73,100 Punkte
Chris Jungnick (1 Geräte) – 13,300 Punkte
Johannes Kalmbach (5 Geräte) – 58,250 Punkte
Marc Krause (6 Geräte) – 77,550 Punkte
Ivan Pauleit (6 Geräte) – 71,600 Punkte
Einzelwettbewerb Mehrkampf
19. Marc Krause – 77,550 Punkte
31. Alexander Grötsch – 73,100 Punkte
2009
2010
Jana Majunke holt zwei Weltcupsiege!
Im Juni 2010 fand in Segovia (Spanien) ein Weltcuprennen der
Paracycling – Sportlerinnen und – Sportler statt. Mit Jana
Majunke ging auch eine Sportschülerin in Trike – Klasse an den Start. Gemeinsam mit ihren Nationalmannschaftskameraden zeigte Jana im kalten Spanien ihr Können. Am Ende konnte sie sich gemeinsam mit ihrem Trainer über zwei Weltcupsiege in ihrer Behindertenklasse freuen.
Lausitzer Sportschule mit eigenem Strand
Am 22.08.2011 schlug die große Stunde für die Volleyballerinnen. Vor einigen Monaten hatten sie sich mit dem Wunsch nach einem Beachvolleyballfeld an den Werkleiter des Sportstättenbetriebes, Peter Przesdzing, gewandt. Jetzt wurde ihnen dieser Wunsch erfüllt. Zwischen den Turnerhallen und dem Gebäude der Sportschule entstanden zwei Beachvolleyballfelder für den Unterricht.
2011
2011
In Birmingham fanden im November die
Jugendweltmeisterschaften im Trampolin statt. Bei den
Jugendturnern ging Fabian Vogel auf das Gerät. Die Übung
wurde mit 54,635 Punkten bewertet und zusätzlich kamen noch 16,9 Punkte für die Höhe hinzu. So hoch wie bei diesem
Wettkampf war Fabian noch nie gesprungen. Fabian konnte es
am Ende kaum glauben, er wurde mit dem Vize
Weltmeistertitel belohnt. Auch an diesem Tag hatte Fabian
seinen 2. großen Auftritt im Synchronwettkampf. Hier zeigte er mit seinem Partner eine super Leistung und wurde zurecht mit dem Weltmeistertitel belohnt!
Bei den Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in
Frankfurt / Oder freute sich Doreen Heinze über Gold in
Bahnrekordzeit. Bei den Jungen der gleichen Altersklasse kam
Patrik Rahn nach gutem Rennen auf Bronze ein. In der
Alterklasse der Juniorinnen freute sich Monika Kendziora auch
über eine sehr gute Fahrt und damit über Gold.
2012
2013
Axel Webster Europameister!
Im belgischen Dessel fand im Juli die Europameisterschaften im BMX statt. Mit nach Belgien war auch ein junger BMX-er unserer Schule gereist, Axel Webster wollte sich mit den Besten in seiner Alterklasse Boy 14 messen. Nach spannenden Rennen erreichte Axel den obersten Podestplatz und kann sich nun Europameister nennen.
Am 18.10.2013 fand in Anwesenheit von Bildungsministerin
Frau Dr. Martina Münch die Ernennung des „Paralympischen
Trainingsstützpunktes für Leichtathletik“ in der Leichtathletikhalle des Cottbuser Sportzentrums statt. Frau Dr.
Münch gratulierte zur Anerkennung und sagte: „Die ist eine
ganz besondere Würdigung der Leistungen unserer Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung, ihrer Trainerinnen und Trainer, aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Olympiastützpunktes Brandenburg sowie der Lehrkräfte der Lausitzer Sportschule, der Vereine und besonders auch der Stadt Cottbus.“
2013
2014*
„Könnt Ihr euch noch erinnern…“ Diesen oder ähnliche Sätze
hörte man am Freitag, 5. September 2014, anlässlich des „60.“
der Sportschule Cottbus / Forst häufig im Sportzentrum.
In Astana (Kasachstan) fand im August die Junioren – Weltmeisterschaften im Bahnradsport statt. Am ersten Wettkampftag ging Emma Hinze vom RSC Cottbus gemeinsam mit ihrer Mannschaftskameradin Pauline Grabosch (Osterwedding) im Teamsprint an den Start. Schon in der Qualifikation zeigten beide Damen ihr Können und blieben unter 34 Sekunden. Im Finale gegen die Neuseeländerinnen Emma Cumming und Olivia Podmore fuhren Emma und Pauline ihr bestes Rennen und errangen in 33,889 Sekunden den Weltmeistertitel der Alterklasse U19 mit neuem Weltrekord.
2015
Die Nachwuchsturner des SC Cottbus Turnen e.V. gewinnen mit einer starken Mannschaftsleistung das am 03. Dezember 2016 in Ludwigsburg erstmals ausgetragene Finale der Nachwuchsbundesliga vor dem SC Berlin und der Eintracht aus Frankfurt.
Die Turner Lucas Kochan (16 Jahre), Tom Schultze und Elias Graf (15 Jahre), Lucas Jeschke (14 Jahre), Willi Binder (13 Jahre) und Emil Seeger (12 Jahre) starteten mit einer sehr guten Leistung am Boden.
In der Altersklasse U15 bei den Jungen zeigte Julius Hensel in der heimischen Lausitz Arena sein Können und gewann im Fünfkampf mit 2893 Punkten die Goldmedaille.
2017
2018
Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Altersklasse U 20 in Halle an der Saale ging Skadi Schier über 200m an den Start, lief mit 24,26 s eine neue persönliche Bestleistung und freute sich über die Silbermedaille.
Artur Beimler startete über 1500m. In einem spannenden
Rennen übernahm Artur zwei Runden vor dem Ziel die
Führungsarbeit und wurde auf dem Zielstrich noch von zwei
Nachwuchsläufern abgefangen. Am Ende belegte Artur einen
sehr guten 3. Platz mit 4:01,73 Minuten.
An den in Baku stattgefundenen Europäischen Olympischen Jugendspiele nahmen im deutschen Team die Leichtathletin Blanka Dörfel vom LC Cottbus und der Turner Willi Binder vom SC Cottbus Turnen teil.
Blanka (17) ging in ihrer Paradedisziplin, dem 2000m –
Hindernis, in Aserbaidschan an den Start. In einem Feld von 21 Starterinnen zeigte Blanka ihr Können. Am Anfang mussten sie die Ellenbogen ausfahren, um sich eine gute Position für die Überquerung der Hindernisse zu schaffen. Am Ende freute sich der Schützling von Lehrertrainer Rainer Kruk über die Goldmedaille mit einem neuen Jugendspielrekord in 6:39,02 Minuten.
2019
2020
Am letzten Tag der U23-Bahnradsport-Europameisterschaften zeigte Sportschüler Anton Höhne noch einmal sein Können. Auf der Bahn in Fiorenzuola d‘ Arda ging Anton im 1000m
Zeitfahren und im Keirin an den Start. Mit Bronze im
Teamsprint, Silber im 1000m-Zeitfahren und Gold im Keirin kann Anton einen kompletten Medaillensatz mit in die Lausitz bringen!
Sechs ehemaligen Sportschülerinnen und Sportschüler hatten sich auf den Weg nach Tokio zu den Olympischen Spielen gemacht, um sich dort mit den Besten der Welt zu messen.
Emma Hinze zeigte Ihr Können im Teamsprint, Keirin und Sprint. Gemeinsam mit Lea – Sophie Friedrich freute sie sich über Silber im Teamsprint.
Maximilian Levy ging wie Emma in den Disziplinen Sprint, Keirin und Teamsprint an den Start. Am Ende seiner olympischen Karriere konnte sich Maximilian über die Plätze 5 im Sprint, 6 im Keirin und Teamsprint freuen.
Roger Kluge startete bei den olympischen Wettbewerben im Madison, im Omnium und in der 4000m Mannschafts- verfolgung. In der Mannschaftsverfolgung zeigte er gemeinsam mit Leon Rohde, einem weiteren Ehemaligen eine sehr gute Leistung. Die Männer kamen auf Platz 6 ins Ziel.
2021
2022
Vom 25. bis 29. Mai 2022 fanden im Oberösterreich die UEC –
Paracycling – Europameisterschaften statt. Zum Deutschen Para – Team gehörten mit Maximilian Jäger und Vanessa Laws zwei Sportschüler / Sportschülerin der Lausitzer Sportschule Cottbus.
Maximilian Jäger ging in der Klasse MT2 im Einzelzeitfahren und Straßenrennen an den Start. Auf den Strecken zwischen Passau und Linz zeigte Maximilian sein Können und freute sich am Ende über den Europameistertitel im Einzelzeitfahren und die Silbermedaille im Straßenrennen.
Die Sportschülerin Clara Schneider hat bei den Bahn Weltmeisterschaften der U19-Klasse in Tel Aviv (Israel) Gold im Sprint gewonnen.
2022
Schulleitung: Sten Marquaß
Linnéstr. 1-4
03050 Cottbus
Der Schulbetrieb begann am 1. September 1954 in drei Klassen (5., 6. und 9. Klasse) und war der Oberschule Forst in der Jahnstraße angegliedert. Diese drei Klassen setzten sich aus sportlich talentierten Schülerinnen und Schülern zusammen, deren Eltern es befürworteten, dass ihre Kinder eine zusätzliche sportliche Ausbildung absolvierten. Später erfolgte die Aufnahme der sportlichen Talente durch Sichtungen.
Für alle drei Klassen war grundsätzlich vormittags Unterricht und nachmittags Training. Wert wurde dabei auf die Vielseitigkeit in der sportlichen Ausbildung gelegt. Eine Spezialisierung erfolgte zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Der Klassenleiter war für Schule und Sport verantwortlich, Trainer gab es noch keine. Die KJS war die einzige Schule dieser Art im Bezirk Cottbus. Turnen und Leichtathletik waren die ersten Sportarten.
Als Vergünstigungen erhielten die Sportler damals unentgeltlich täglich einen halben Liter Milch und die Sportkleidung wurde ihnen zur Verfügung gestellt.
Schwierigkeiten ergaben sich bei der Unterbringung der Sportlerinnen und Sportler, so dass man nach Alternativen suchte. Diese fand man, indem man die Dachräume ausbaute oder Abstellräume umfunktionierte. Selbst ein alter Schießstand wurde zu Unterbringungszwecken umgebaut. Zu Beginn des Jahres 1956 zogen die ersten Schülerinnen und Schüler ins Internat um.
1959 wurde mit der Spezialisierung und einem leistungsorientierten Training begonnen. Das heißt, die Sportarten und die einzelnen Disziplinen wurden getrennt, um den Sport in Forst auf ein hohes Niveau zu bringen. Es begann der Kampf um einen guten Platz im DDR-Maßstab.
Seit 1959 fanden KJS – Meisterschaften statt. Bei diesen Wettkämpfen traten alle Sportschulen und andere Sportvereine der DDR in den Wettstreit um die beste Sportgemeinschaft. Die Athleten der KJS Forst belegten unter 23 Teilnehmern einen 7. Platz.
Bericht über die Leichtathletik der KJS:
Die Ergebnisse in der Leichtathletik konnten sich in dieser Zeit sehen lassen, so war in vielen Disziplinen der Anschluss an die DDR- Spitze
gelungen bzw. in der männlichen Jugend B bildeten die Schüler der KJS die Spitze.
Vom 1. November 1958 bis 31. Oktober 1959 wurden folgende Wettkämpfe und Veranstaltungen von den Leichtathletinnen und Leichtathleten besucht bzw. durchgeführt:
1 internationales Sportfest in Dresden
13 nationale Sportfeste bzw. Meisterschaften, auswärts
2 nationale Sportfeste in Forst
9 bezirksoffene Sportfeste bzw. Meisterschaften, auswärts
2 bezirksoffene Sportfeste bzw. Meisterschaften in Forst
2 kreisoffene Sportfeste, auswärts
20 kreisoffene Sportfeste und Meisterschaften in Forst
49 Veranstaltungen
Deutscher Jugendmeister und Rekordhalter 1959
im Weitsprung der männlichen Jugend B – Detlef Henseler – 6,71 m
im Fünfkampf der männlichen Jugend B – Detlef Henseler – 4428 Punkte – (Einzelleistungen: 100 m 11,5s / Weitspr. 6,54 m / Hochspr. 1,78 m /Kugel 13,33 m / 1000m 2:47,0 min)
Staffel männliche Jugend B – in der Besetzung: G.Scholz/D.Henseler/P.Kaloff/J.Bergmann – in Rekordzeit von 45,5 s. die 4x 100m
Bericht über das Turnen an der KJS
Seit Bestehen der KJS zählten die Turner und Turnerinnen mit zu den erfolgreichsten in der DDR. Immer schwerer wurde es, sich in dieser Spitze zu halten, da sich durch die Anwendung neuer Methoden und Qualifizierung der Trainer in allen KJS und Sportklubs die Leistungen erhöhten.
Bei den bisherigen Bestenermittlungen der KJS wurden folgende Erfolge errungen:
1955 – in Forst (Lausitz)
Männliche Jugend B
1. Mannschaftssieg
1. Platz Peter Scholz
Jungen A
1. Platz Dieter Künzel
1956 – in Güstrow
Mädchen A
3. Mannschaftssieger
1. Platz Ursula Schmeske
Jungen A
2. Mannschaftssieger
4. Platz Dieter Künzel
Weibliche Jugend (Leistungsklasse II)
8. Mannschaftssieger
Männliche Jugend (Leistungsklasse II)
1. Mannschaftssieger
2. Platz Peter Scholz
5. Platz Günter Gärtner
Weibliche Jugend (Leistungsklasse I)
1. Mannschaftssieger
6. Platz Karin Bewersdorf
1957 – in Güstrow
Mädchen A
2. Mannschaftssieger
3. Platz Ursula Schmeske
Jungen A
1. Mannschaftssieger
4. Platz H. Schwarzbach
Männliche Jugend ( Leistungsklasse II)
6. Mannschaftssieger
Weibliche Jugend ( Leistungsklasse I)
8. Mannschaftssieger
7. Platz Karin Bewersdorf
Männliche Jugend ( Leistungsklasse I)
2. Mannschaftssieger
6. Platz Günter Gärtner
7. Platz Bernhard Große
1959 – in Dresden
Mädchen A
3. Mannschaftssieger
2. Platz Birgit Radochla 3. Platz Karin Lehmann
Männliche Jugend (Leistungsklasse II)
4. Mannschaftssieger
Männliche Jugend (Leistungsklasse I)
3. Mannschaftssieger
Weibliche Jugend (Leistungsklasse I)
2. Mannschaftssieger
1. Platz Karin Jorcik
Deutscher Mannschaftsmeister in der weiblichen Jugend, Leistungsklasse I, und Gewinner des Wanderpokals des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend wurde die Mannschaft des
SC Aktivist / KJS Forst mit
Karin Jorcik, Birgit Radochla, Karin Juretschka,
Heidi Brausse, Renate Irrek
Bronze belegte in der männlichen Jugend, Leistungsklasse I, die Mannschaft des SC Aktivist / KJS Forst mit
Günter Schumann, Wolfgang Niemann, Helmut Schwarzbach,
Bernd Heide, Hartmut Schmidt
Aufgrund der guten sportlichen Ergebnisse wuchs die Anzahl der Schüler der KJS erheblich. Es wurden 40 neue Internatsschüler aufgenommen. Zur Verschönerung und Instandhaltung des Internats renovierten Schüler, Pädagogen und Eltern gemeinsam die Räume. Durch solche Maßnahmen konnte viel Geld gespart werden, das zum Beispiel für eine Radioanlage und Fernseher verwendet wurde.
Durch einen Umbau entstand auch der schon längst benötigte Waschraum für die Mädchen.
Seit 1954 hatte sich die KJS in jedem Jahr vergrößert. Es wurden neue Schülerinnen und Schüler in den Sportarten Turnen und Leichtathletik aufgenommen. Damit erhöhte sich auch die Anzahl der Internatsplätze. 1961 bewohnten bis zu siebzehn Schüler ein Internatszimmer. Für die Turnerinnen und Turner begann im Jahre 1961 eine neue Ära. Sie waren die ersten Schülerinnen und Schüler, die mit der 13. Klasse ihr Abitur absolvierten. Die Leichtathleten beendeten das Abitur weiterhin nach der Klasse 12
Unter dem Motto „Früh übt sich…“ wurde das Jahr 1963 durch den DTSB zum Jahr des Kinder- und Jugendsports erklärt. Es gab eine große Anzahl von Wettkämpfen für Kinder und Jugendliche. Mit diesem Sportjahr war der weitere Ausbau der Sportschulen und der Stützpunkte in den Bezirken verbunden.
Mit Beginn des Schuljahres 1963/64 wurden die Klassen nach den beiden Sportarten Turnen und Leichtathletik getrennt. Insgesamt 160 Leichtathleten besuchten die KJS in diesem Schuljahr. Durch diese neue Struktur kam es besonders in den unteren Klassen zu unterschiedlichen Klassenstärken, wodurch die Belange von Schule und Sport besser gelöst werden konnten.
Am 19. April 1963 wurde im Clubhaus der Jugend in Cottbus der Sportclub Cottbus gegründet, der für die weitere Entwicklung der Schule von entscheidender Bedeutung werden sollte. Der erste Clubvorsitzende war Gunter Jacob.
Bei seiner Gründung hatte der SC Cottbus vier Sektionen:
An der Gründungsveranstaltung nahmen Sportler aus den vier Sektionen teil, die zum größten Teil auch Schüler der KJS waren. Für die Sportart Fußball waren es Karl Heinz Lemanschek und Lothar Gentsch. Die Boxer Werner Kirsch und Klaus Radnick, die Leichtathleten Gerda Kupferschmied und Werner Pfeil sowie die Turnerinnen Karin Janz und Annelore Zinke vertraten ihre Sektionen.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Leichtathleten und Fußballer unter der Vereinsbezeichnung Brieske Senftenberg gestartet.
Cottbus war ein politisches und ökonomisches Zentrum und sollte bessere Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Die Bedingungen für die Leichtathleten in Cottbus waren aber schlecht. Die Aschenbahn des Max-Reimann-Stadions musste viele Jahre außerordentliche Belastungen ertragen. Sie war so stark abgenutzt, dass bei Regengüssen die Bahn oft Stunden, sogar tagelang unter Wasser stand. Durch vorzügliche Unterstützung der BSG Lok Cottbus konnten die Leichtathletikanlagen des Stadions der Eisenbahner mitgenutzt werden. Ein Kraftraum und ein Raum für Hochsprung standen in Cottbus im Gebäude der Bahnhofstraße 5, der ehemaligen Waffenkammer der Kampfgruppen, zum Training zur Verfügung. Der Raum war nur 5x10m groß und es wurden dort die Kraftarbeit und der Hochsprung absolviert. Zum Beispiel hatte Werner Pfeil als DDR-Meister im Hochsprung nur die Möglichkeit mit drei Schritten Anlauf zu trainieren.
Die hygienischen Bedingungen in der Bahnhofstraße 5 waren nicht gut, häufig gab es für die Athleten kein warmes Wasser.
Eine weitere Trainingsstätte in Cottbus befand sich in einer ehemaligen ca. 40 m langen Ausstellungshalle in der Nähe des Spreeufers, dort, wo jetzt eine Gaststätte ist. Dort wurden Läufe auf blanken Brettern absolviert. Als zusätzliche Komplikation kam hinzu, dass zweimal täglich von Forst (Schule) nach Cottbus zum Training ein Fahrbetrieb organisiert werden musste.
In Forst wurde über viele Jahre im Winter in den Gängen der KJS trainiert. Unter diesen Bedingungen bereiteten sich die Athleten auf die Meisterschaften vor, z.B. Christian Rudolph, der spätere Vize-Europameister über 400 m Hürden
Aus diesem Anlass schrieb der Absolvent Joachim Godeck an den damaligen Direktor:
Cottbus, den 5. Dezember 1964
Werter Direktor!
Das 10-jährige Bestehen der Sportschule war ein guter Anlass, allen Absolventen der Schule die Möglichkeit zu geben, sich wieder einmal in „unserem alten Heimatstädtchen“ zu treffen und Erinnerungen über die Schulzeit und neugewonnene Erfahrungen auszutauschen. Erst hier hat man doch gesehen, was aus uns geworden ist. Ehemalige Schüler unserer Schule sind heute bekannte Spitzensportler, wie zum Beispiel Birgit Radochla, Gerda Garke-Kupferschmied, Teilnehmer der letzten Olympiade in Tokio. Andere sind angehende Ingenieure und Ärzte, Trainer und Lehrer. Alles schwang das Tanzbein, und bei mancher Kehle konnte man doch erkennen, dass sie über die Jahre noch nicht eingetrocknet war. Es herrschte eine Gemütlichkeit, wie man sie sich
besser nicht hätte wünschen können. Ein Zeugnis von einer guten Vorbereitung, wofür wir Ihnen und allen Lehrern recht herzlich danken. Ein guter Gedanke auch, unsere erfolgreichsten Sportler bei dieser Gelegenheit mit der goldenen Ehrennadel der Kinder- und Jugendsportschule zu ehren, und Ihnen damit eine Anerkennung für sehr gute Leistungen im Sport zu geben, denn schließlich war es ja die KJS, die uns das Rüstzeug für unser Leben gab- ein harter Lehrmeister, deren Anerkennung etwas gilt.
Es wäre vielleicht schön, wenn man sagen könnte: „Alle Jahre wieder…!“ und dass die gute Tradition vom vergangenen Jahr fortgesetzt wird.
Denn viele wären zu diesem Treffen gern gekommen, um sich mit alten Freunden, Lehrern und Schülern wiederzutreffen.
Hoffen wir, dass wir recht oft in Forst zusammen kommen können, um fröhlich zu sein, um über unsere Schwierigkeiten, aber auch über unsere Erfolge zu sprechen.
Mit diesem Wunsch verbleiben
DIE ABSOLVENTEN DER KJS
Joachim Godeck
Vom 20. bis 26. Juli 1970 fand in Berlin die III. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR statt.
Im Vergleich zu 1968 waren nur 534 Athleten aus dem Bezirk am Start. Diese Sportlerinnen und Sportler erreichten in der Gesamtwertung 144 Punkte mehr als zwei Jahre zuvor.
Die Radsportler, die vor zwei Jahren für Aufsehen sorgten, fuhren das erste „Gold“ heraus. Drei von ihnen, H. – J. Hartnick, C. Taubert und D. Stegk, waren schon 1968 dabei, als sie in der Schülerklasse die Goldmedaille beim Vierer – Mannschaftsfahren errangen. Nun in der B- Jugend startend, kam als „Neuer“ Rainer Salan aus Forst hinzu. Als diese vier Jungen nach 50 Kilometer in Ahrensfelde über den Zielstrich rasten, bedeutete ihre Zeit neuer DDR – Rekord.
Die Leichtathleten zeigten auf der Tartanbahn des Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadions wie im Jahre 1966 wieder sehr gute Leistungen. Die Hammerwerfer erkämpften wie 1966 und 1968 jeweils erste Plätze. Karin Regel lief im Vor-, Zwischen- und Endlauf jeweils Rekorde.
Mit vierzehn Gold-, acht Silber- und zwölf Bronzemedaillen erreichten die Leichtathleten den zweiten Platz in der Bezirkswertung.
Auch die Boxer und Turner waren erfolgreicher als vor zwei Jahren. Die Boxer erzielten sieben Gold-, drei Silber- und 5 Bronzemedaillen. Bei den Turnern gab es mit 110 Mannschaftspunkten und sechs Gold-, acht Silber- und drei Bronzemedaillien ein hervorragendes Ergebnis.
Anlässlich des 35. Jahrestages der Gründung der DDR und des 30. Jahrestages der Eröffnung der Kinder- und Jugendsportschule Cottbus besuchte Sigmund Jähn den Festappell der Schule und zeichnete in diesem Rahmen die besten Sportlerinnen und Sportler aus, die seit 1977 den Ehrentitel „Komarow-Schüler“ erhielten. Der Festappell und alle weiteren Aktivitäten waren ein unvergessliches Erlebnis. Sigmund Jähn war in erster Linie Gast der Sportlerinnen und Sportler. Bei jeder Gelegenheit kam er mit ihnen ins Gespräch, interessierte sich sehr für ihr Tun und fand herzliche Worte.
1977 wurde der Ehrennamen “W. M. Komarow“ an die Kinder- und Jugendsportschule des Bezirkes Cottbus verliehen. Der sowjetische Kosmonaut Wladimir Michailowitsch Komarow sowie alle anderen Kosmonauten waren für die jungen Sportlerinnen und Sportler in vielerlei Hinsicht ein Vorbild: Sie erfüllen mutig, ehrgeizig und zielstrebig ihre Aufgaben und müssen zu Spitzenleistungen fähig sein.
Die X. Kinder- und Jugendspartakiade fand vom 22. bis 28. Juli 1985 in Berlin statt. Die Schülerinnen und Schüler der vier Sportarten unserer Schule waren
auch bei dieser Spartakiade am Medaillenregen für den Bezirk Cottbus aktiv beteiligt. Stephan Freigang gewann in der Altersklasse 16 / 17 den 20km Straßenlauf, Peter Boden war im Stabhochsprung der Altersklasse 15 mit 4,30m erfolgreich. Ronny Kirchoff war in der Altersklasse 16/ 17 und Thomas Tschäge in der Altersklasse 15 die Goldmedaillengewinner jeweils im Radsprint und Zeitfahren.
Die Radsportler erkämpften wie bei der „IX.“ zehn Gold-, acht Silber- und sieben Bronzemedaillen. Damit waren sie nach den Turnern die zweit erfolgreichste Sportart des Bezirkes bei der Spartakiade. Die Turner erreichten bei ihren Wettbewerben insgesamt acht Gold- , zehn Silber- und sechs Bronzemedaillen. Was hätten diese noch bei der Jubiläumsspartakiade erreichen können, wenn Sportler wie Maik Belle, Jörg Decker, André Hempel und Andreas Koch in den Kampf um die Spartakiademedaillen eingegriffen hätten? Der Deutsche Turnverband der DDR hatte dieses Cottbuser Quartett mit Rücksicht auf die Internationalen Jugendwettkämpfe der Freundschaft von den Spartakiadewettkämpfen befreit. Für das Punktekonto der Schule und des Bezirkes war dies zweifellos ein Verlust, doch zwei Drittel der Mitglieder für eine DDR – Auswahl zu stellen war mehr, denn es bescheinigte der Sektion Turnen des SC Cottbus, in den letzten Jahren eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit für den DDR – Leistungssport geleistet zu haben.
Jörg Decker konnte nicht in den Kampf um Spartakiadegold eingreifen
Ronny Kirchhoff – Spartakiadesieger im Rad – Sprint und 1000m Zeitfahren
Vom 27. Juli 1989 bis 2. August 1989 fand in Berlin die XII. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR statt. Mit 46 Gold-, 43 Silber- und 53Bronzemedaillen waren die Sportlerinnen und Sportler sehr erfolgreich. Mit 1020 Punkten war dies das erfolgreichste Abschneiden seit 1966. Die Zielstellung wurde entsprechend dem „Schrittmaß 89“ erfüllt.
Besonders gute Leistungen zeigten die Leichtathleten, sie erzielten gegenüber 1987 die größten Leistungssprünge. Mit 14 Gold-, 8 Silber- und 6 Bronzemedaillen waren sie am guten Abschneiden der Lausitzer Mannschaft maßgeblich beteiligt. Edward Klaus und Steffen Grelka verteidigten ihre Spartakiadesiege aus dem Jahre 1987. Zweifache Goldmedaillengewinner waren Antje Naumburger und Rico Kotal.
André Wetzel holte als 10-Jähriger zweimal Gold und Stephan Hensel wiederholte seinen Spartakiadesieg von 1987.
Mit 7 Gold-, 5 Silber- und 6 Bronzemedaillen waren die Boxer wieder erfolgreich, konnten aber an das Ergebnis von 1987 nicht vollständig anknüpfen.
Die Jahre nach 1989 waren ereignisreich und gleichsam bedeutsam. Viele Personen und Institutionen kämpften dankenswerter Weise für das Weiterbestehen der Cottbuser Sportschule. Das Konzept der Sportschule veränderte sich mehrfach. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg entschied, dass die so genannten sportbetonten Gesamtschulen wieder die leistungssportliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern als Schwerpunkt ihrer Arbeit ansehen können. Festgelegt wurden auch die Sportarten für die jeweiligen Sportschulen. Für unsere waren es die Schwerpunktsportarten Boxen(männlich), Fußball(männlich), Handball (männlich), Leichtathletik (männlich/weiblich), Radsport(männlich/weiblich) und Kunstturnen (männlich).
1991 erhält die Lausitzer Sportschule den Status der sportbetonten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.
Mit dieser Genehmigung beginnt der schrittweise Aufbau eine Bildungseinrichtung mit dem besonderen Profil Sport.
Das bedeutete konkret:
Das Ergebnis für alle zum Beginn des Schuljahres spiegelt sich in dem Aufnahmeverfahren für Schülerinnen und Schüler beim Übergang von Klasse 6 in 7 wider: Unsere Schule wird von Eltern und Kindern angenommen. Die Bewerberzahl für die neu aufzunehmenden Klassen mit 204 Anmeldungen überschritt weit die Aufnahmekapazität von 156 möglichen Plätzen bei einer 26-er Klassenfrequenz, die entsprechend den Raumgrößen in der Schule zu hoch ist.
Zwei Drittel der angemeldeten Schülerinnen und Schüler kommen aus Sportvereinen und ein Drittel zeigen sportliches Interesse.
Die Bewerberzahl für die Sekundarstufe II lag bei 65 Schülerinnen und Schülern, die Kapazität lässt 78 zu.
Die Schule verfügt im laufenden Schuljahr über 21 Unterrichtsräume (einschließlich Fachkabinetten) im eigenen Gebäude und über 3 Unterrichtsräume im Gebäude der 6. Gesamtschule. Damit stehen für die inhaltliche und organisatorische Gestaltung der Gesamtschule (Klassen 7–10) und der gymnasialen Oberstufe (Klassen 11 und 12) für 24 Klassen 24 Räume zur Verfügung.
Es gibt auch keine Turnhalle, über die die Schule hinsichtlich der Unterrichtsorganisation frei entscheiden kann. Der mit dem Sportstättenbetrieb der Stadt Cottbus geschlossene Nutzungsvertrag garantiert in den Sporteinrichtungen eine gute sportliche Ausbildung. Nur die Handballer und Fußballer sind ohne Sportstätten. Sie weichen in die Turnhalle in der Poznaner Straße bzw. ins Stadion der Freundschaft aus.
Der Ruf nach einer eigenen Spielsporthalle wird laut.
Am 1.September 1995 beging unsere Schule den 20. Jahrestag ihres Bestehens in Cottbus. Die 1954 in Forst gegründete Einrichtung war 1975 auf Beschluss des damaligen Rates des Bezirkes nach Cottbus umgezogen. Das kleine Jubiläum begann um 8.30 Uhr mit der Namensverleihung. Der Cottbuser Oberbürgermeister, Waldemar Kleinschmidt, verlieh der seit 1992 als Sportbetonte 7. Gesamtschule bezeichneten Einrichtung den Namen „Lausitzer Sportschule“. Anschließend fand eine Feierstunde im Konservatorium statt. Eingeladen waren alle Freunde des Lausitzer Sports, die die Schule absolviert oder in verschiedenen Funktionen begleitet haben, u. a.
die drei zu Cottbuser Zeiten aktiven Direktoren Werner Bielagk (1972 – 1981), Rainer Wagler (1981 – 1992) und Wolfgang Neubert (seit 1993).
Die frühere Kinder- und Jugendsportschule, die seit der Wende den Namen „Sportbetonte 7.Gesamtschule“ trug, heißt seit dem gestrigen Vormittag „Lausitzer Sportschule Cottbus“. Der Cottbuser Oberbürgermeister, Waldemar Kleinschmidt, übergab im Beisein vieler Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Trainer und Gäste dem Schulleiter, Wolfgang Neubert, das neue Namensschild. In seiner Rede wies das Stadtoberhaupt auf die Bedeutung der Schule mit den Worten hin: „Wenn sich Cottbus als Sportstadt bezeichnet, dann hat die Schule ihren Anteil daran.“ Der Oberbürgermeister verband mit seinen Worten auch das Bekenntnis der Schule zur Region.
Am späteren Nachmittag fand im Konservatorium der Stadt eine Feierstunde statt. In seiner Rede machte der Bürgermeister und Bildungsdezernent, Bernhard Neisener, all denen Mut, die für den Erhalt der Schule gekämpft hatten. Seine Worte sprachen vielen aus dem Herzen: „Niemand braucht sich zu scheuen, der die Schule als sein Lebenswerk bezeichnet.“
Es ist wie in einem Hotel. Wer das Haus betritt, der wird freundlich von der Rezeption begrüßt. Das große Schlüsselbord hinter der Mitarbeiterin verrät eine große Anzahl von Zimmern.
Auch der Blick in die Zimmer zeigt Hotelstandard: gemütliche Betten, Schränke, Ablagen und Schreibtische sowie ein geräumiges Bad. So ist der erste Eindruck vom neuen Sportinternat an der Dresdner Straße. Am 21. Juli 1997 wurde es nach zweijähriger Rekonstruktion seiner Bestimmung übergeben. Hier finden ab dem Schuljahr 1997 / 1998 etwa 200 Schülerinnen und Schüler der Lausitzer Sportschule ihre neue Heimstadt. Die Athletinnen und Athleten finden hier nicht nur ideale wohnliche Bedingungen, sondern auch kurze Wege zur Schule und zu den Sportstätten. Hinzu kommt noch die angebotene Vollverpflegung. Die Internatsleiterin, Frau Blanke, und ihr Team sind bemüht allen ein wohnliches zweites Zuhause zu schaffen.
Am 15. März 2001 legten der Staatsminister, Rolf Schwanitz, und der Cottbuser Oberbürgermeister, Waldemar Kleinschmidt, gemeinsam die Grundsteine für den Schulanbau und die neue Spielsporthalle. Beide Bauwerke werden vorrangig der Eliteschule des Sports zugute kommen: In den neuen Hallen können die Schüler erstmals einen „normalen“ Sportunterricht absolvieren. Im Schulanbau entstehen vor allem Fachkabinette für die schulische Ausbildung. Staatsminister, der für den Aufbau Ost zuständige Politiker, sagte während der Grundsteinlegung: „Der Verbund Schule und Leistungssport hat eine Schlüsselfunktion. Das ist in der Debatte im Land, vor allem in den alten Bundesländern, noch nicht selbstverständlich.“ Durch die Neubauten soll es künftig wieder kurze Wege für die Sportschüler geben. Etwa 8 Millionen Mark wird der Schulneubau kosten und 15 Millionen Mark die neue Mehrzweckhalle. In der neuen Mehrzweckhalle werden der Sportunterricht der Lausitzer Sportschule und Trainingsstunden von Leistungszentren und Vereinen stattfinden, aber auch Veranstaltungen – vor allem für die Bundesligisten im Handball, Turnen und Boxen – möglich sein. „Das bringt eine neue Qualität für die Nachwuchsarbeit“, freut sich Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt. Die Sportstadt Cottbus wird damit attraktiver.
Am 27. Juni 2001 hissten der Schulleiter, Wolgang Neubert, und der Leiter des Schulverwaltungs- und Sportamtes, Bernd Weise, den Richtkranz für den Schulergänzungsbau der Lausitzer Sportschule. Zwei Tage zuvor wurde nebenan Richtfest für die Sportmehrzweckhalle gefeiert.
50 Jahre – ein langer Zeitraum, eine kurze Zeitspanne? Es gibt dazu unterschiedliche Auffassungen, aber einig sind sich wohl alle, nach 50 Jahren muss ganz einfach gefeiert werden. Und das taten Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie viele Gäste ausgiebig.
Der 3. September 2004 wurde zu einem ganz besonderen Tag in der Geschichte der Cottbuser Sportschule. Vormittags traten Bands auf dem Schulhof auf, fanden Sportwettkämpfe auf verschiedenen Plätzen statt, wurden Athleten interviewt.
Frau Schulze – langjährige stellvertretende Schulleiterin nahm ihren Abschied nach 32 Jahren an der Lausitzer Sportschule. Sie wurde im Rahmen der Feierlichkeiten verabschiedet.
Ein Höhepunkt war das Programm am Nachmittag in der Lausitz – Arena. Musik, Tanz, Sport, Worte des Erinnerns von Herrn Mrosk und die Begrüßung bekannter und erfolgreicher ehemaliger Sportlerinnen und Sportler wurden begeistert aufgenommen.
Am Abend feierte das Sportschulteam mit vielen Gästen. Ein Höhenfeuerwerk, eine Tombola und Tanz werden allen begeisterten Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.
Lausitzer Sportschule Cottbus – Platz 3
Der Kader von Skaerbaek
Hintere Reihe:
Franko Göbel, Alexander Bittroff, Thomas Franke, Kevin Laaser, Daniel Pfefferkorn, Steffen Wünsche, Tobias Reissig, Toni Gänge, Benjamin Hoßmang
Vordere Reihe:
Danny Wochnik, Patrick Häntschke, Toni Knöfel, Tom Mickel, Martin Männel, Thomas Birk, Arne Feick, Kai Schönwald
Mit dem Bundessieg 2004 qualifizierte sich das Fußballteam der Wettkampfklasse II für die XIX. Schulweltmeisterschaften in Skarbaek / Dänemark. Im ersten Spiel der Vorrunde spielte unser Team gegen Griechenland und gewann mit 1 : 0. Das zweite Spiel wurde gegen China mit 2 : 1 gewonnen. Gegen Belgien spielten unsere Jungs 1:1. Gegen Israel gewannen sie mit 2 : 0. Das letzte Vorrundenspiel endete gegen Österreich mit einem Unentschieden. Das Viertelfinale wurde gegen Polen wurde mit 2 : 0 gewonnen. Im Halbfinale unterlag das Team von Bernd Deutschmann mit 1:3 gegen die Türkei. Das Spiel um Platz 3 gegen China konnten unsere Jungs wiederum erfolgreich mit 1 : 0 gestalten. Am Ende freuten sich alle Spieler, Trainer und Eltern über den errungenen 3. Platz.
Der brandenburgische Bildungsminister Holger Rupprecht war am 02.07.2007 gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank
Szymanski Gast unserer Schule. Er hatte Finanzhilfen in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro mit nach Cottbus gebracht. Dieses Geld stammt aus dem Topf Ganztagsschulen. Acht Schulleiter konnten sich gemeinsam mit ihren Lehrern und Schülern über einen Scheck des Ministers freuen. Auch unser Schulleiter, Wolfgang Neubert, gehörte zu den glücklichen
Empfängern. Er erhielt aus den Händen von Holger Rupprecht einen Scheck über 788.000,00 Euro. Dieses Geld wird zum Aus- und Umbau eines Ganztagsfunktionsgebäudes genutzt. In diesem Gebäude entstehen neben Räumlichkeiten für Trainer und Schulungen auch eine Kantine sowie eine Bibliothek mit Internetcafe und ein Sportlerclub. Am 9. Juli 2007 ist Baustart an unserer Schule und zum Beginn des Schuljahres 2008 / 2009 sollen die Kinder und Jugendlichen die neuen Räumlichkeiten mit Leben erfüllen. Neben unserer Schule erhielten jeweils die Schulleiterinnen und Schulleiter der Christoph – Kolumbus – Grundschule, der Carl – Blechen – Grundschule, der Fröbel- Grundschule, der Paul – Werner – Oberschule, des Max – Steenbeck – Gymnasiums, des Ludwig – Leichhardt – Gymnasiums und des Niedersorbischen Gymnasiums einen Scheck aus den Händen des Ministers.
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besuchte am 16. Februar 2008 die Lausitzer Sportschule Cottbus.
Die Nachrichtenagentur ddp berichtete wie folgt am Samstag, 16. Februar 2008, 17:50 Uhr über den Besuch der Bundeskanzlerin: „Roter Teppich für die Kanzlerin in Cottbus“ Ein 20 Meter langer roter Teppich war für den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Lausitzer Sportschule in Cottbus ausgerollt worden. Wie bei einem Staatsbesuch schritt die Regierungschefin am Samstagnachmittag in die große Eingangshalle der »Eliteschule des Sports«. Nur 30 Minuten blieben der Kanzlerin für einen Small Talk mit ehemaligen Schulabsolventen und jungen Sportlern. Zuvor hatte sie sich in das »Goldene Buch« der Stadt und in das Ehrenbuch der »Kaderschmiede« für künftige Olympiasieger und Weltmeister eingetragen. »Was ich heute hier gesehen und gehört habe, ist natürlich exzellent«, sagte die Kanzlerin. Es knüpfe an alte Traditionen auch aus DDR-Zeiten an. »Das hat sich bewährt«, sagte Angela Merkel.
Die jungen Sportler hätten an der Lausitzer Sportschule Cottbus die Möglichkeit, sich durch individuelle Betreuung auf das Abitur und gleichzeitig auf die Weltmeisterschaften und Olympischen Spiele vorzubereiten. »Das finde ich sehr, sehr gut«, sagte Angela Merkel. Ihr Besuch an der Lausitzer Sportschule Cottbus sei eine gute Einstimmung auf das Bundesligaspiel von Cottbus gegen Dortmund gewesen, schätzte die Kanzlerin ein. Vor dem Anpfiff wurde sie Ehrenmitglied des FC Energie Cottbus mit der Mitgliedsnummer 2008. Sie wünschte der Mannschaft «viel Kraft für die nächsten Spiele». Cottbus müsse in der Bundesliga bleiben. Dafür wollte sie die Daumen drücken. In der Lausitzer Sportschule berichtete der 20-jährige Cottbuser Turner Philipp Boy der Kanzlerin von seinen Zielen in diesem Jahr: Abitur und eine olympische Medaille mit der deutschen Turn-Nationalmannschaft in Peking. Auch die 16-jährige Radsportlerin Janine Bubner will in diesem Jahr die Schule und die erfolgreiche Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Südafrika unter einen Hut bringen, wie die Zehntklässlerin sagte. Angela Merkel wünschte ihr Glück und Erfolg. Der 15-jährige Sportschüler Christian Schulze berichtete der Kanzlerin, wie er sich in den nächsten Jahren zu einem Fußballprofi entwickeln möchte.
Als ehemalige Sportschülerin und Ausnahmeathletin stand Rosemarie Ackermann der Kanzlerin Rede und Antwort. Die Regierungschefin wollte von der heute 55-jährigen Cottbuserin genau wissen, wie sie am 26. August 1977 als erste Frau der Welt im Hochsprung die Zwei-Meter Marke im Berliner Olympia-Stadion überwunden hatte. Nach einer Tasse Kaffee und drei Stückchen Ananas musste die Kanzlerin bei ihrem ersten Besuch in Cottbus noch viele Hände schütteln: Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, Oberbürgermeister Frank Szymanski und Spree-Neiße-Landrat Dieter Friese (alle SPD), dem Schulleiter der Lausitzer Sportschule, Wolfgang Neubert, dem Präsidenten des FC Energie Cottbus, Ulrich Lepsch, sowie Lehrern, Trainern und Betreuern der über 540 Sportschüler. »Für mich war es heute eine besondere Ehre, hier in Cottbus zu sein«, sagte die
Kanzlerin. Ob sie auch eine Glücksgöttin für die abstiegsbedrohten Energie Fußballer im Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund werden sollte, konnte Angela Merkel zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen. Sie hatte auf einen 2:1-Sieg für Energie getippt. Das Spiel endete dann allerdings mit einer 0:2-Niederlage für den Cottbuser Klub.
Am Montag, dem 14.04.2008, wurde nach zehnmonatiger Bauzeit eine neue Sportanlage in der Stadt Cottbus übergeben. Auf dem Gebiet der ehemaligen Chemiefabrik entstand eine moderne Sport- und Freizeitanlage in der Parzellen Straße.
Oberbürgermeister Frank Szymanski eröffnete gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Zielona Gora sowie Minister Dellmann und Landrat Friese diese Anlage. Zur Anlage gehören ein Fußballplatz (130m x 68m), eine Torwart – Trainingsanlage (300m²) und eine der modernsten BMX – Bahnen in den neuen Bundesländern. Nach der offiziellen Eröffnung der Fußballanlage wurde auch die BMX – Bahn an die Sportler übergeben. Stellvertretend für alle BMX – Sportler aus Cottbus erhielt Steffi Marth den Schlüssel für die neugeschaffene Bahn. Im Anschluss daran bedankte sich die ehemalige Sportschülerin für die bauliche Umsetzung eines Traumes der BMX-er. Nach der Schlüsselübergabe zeigten einige BMX-er ihr Können auf der Bahn, die über eine super Startrampe verfügt. Oberbürgermeister Frank Szymanski gab per Knopfdruck den ersten Start auf der Bahn frei. Anlässlich der Eröffnung der Fußballanlage fanden zwei Spiele statt. In einem Prominentenspiel zwischen Cottbus und Zielona Gora siegten die Cottbuser mit 7:1. Danach zeigten die Sportschüler aus Cottbus und Zielona Gora ihr Können. Auch hier siegten die Cottbuser mit 5:1.
Der Ort für die Elite.
Telefon: 0355 / 471091
E-Mail: sekretariat@sportschule-cottbus.eu
Schulleiter
Sten Marquaß
stellvertretende Schulleiterin
Annette Schneider
Sportkoordinator
Swen Szymanski
Oberstufenkoordinator
Steffen Böhme
Koordinatorin der Sekundarstufe I
Corinna Bähr
Schulsachbearbeiter
Christian Schneider
Telefon 0355 / 471091
Fax 0355 / 486330
E-Mail: sekretariat.lss@sportschule-cottbus.eu
Schulhausmeister
Alexander Enders
Telefon 0355 / 486303
Die Lausitzer Sportschule Cottbus ist eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Sie umfasst die Sekundarstufe I (Jahrgangsstufen 7 – 10) sowie die Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 – 13) und ist eine Ganztagsschule.
Alle im Land Brandenburg möglichen Schulabschlüsse können erworben werden.
Wer in der Sekundarstufe I von der Jahrgangsstufe 9 in die Jahrgangsstufe 10 versetzt wurde, hat die Berufsbildungsreife erworben.
Die Sekundarstufe I kann man, je nach erreichten Leistungen, mit der Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, mit der Fachoberschulreife oder mit der erweiterten Berufsbildungsreife abschließen.
Wer am Ende der 10. Klasse die Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben hat, kann seine schulische Ausbildung in der gymnasialen Oberstufe (Jahrgangsstufen 11 – 13) fortsetzen. Diese Ausbildung endet mit dem Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur).
Wir sind bemüht, im engen Zusammenwirken mit dem Olympiastützpunkt Cottbus/Frankfurt(Oder) sowie mit den Bundes- und Landesleistungsstützpunkten optimale Rahmenbedingungen für die leistungssportliche Talentförderung zu schaffen und eine solide schulische Ausbildung zu sichern. Dazu gehören u. a.:
Unterricht im Wahlpflichtfach I (Jahrgangsstufen 7 – 10) in der Spezialsportart bei Lehrertrainern der Lausitzer Sportschule Cottbus und Trainern der Bundes- und Landesleistungsstützpunkte.
In der Sekundarstufe II muss man das Fach Sport als Leistungskurs und damit als Abiturprüfungsfach wählen
Stundenplanung weitestgehend nach den Anforderungen der einzelnen Sportarten zur Sicherung des zweimaligen täglichen Trainings
Förderunterricht für Sportlerinnen und Sportler der Sekundarstufen I und II, um Ausfälle durch die Teilnahme an Trainingslagern und Wettkämpfen möglichst zu kompensieren
Unterricht im Wahlpflichtfach II (Jahrgangsstufen 9 und 10) im Bereich Fremdsprachen (Französisch, Russisch) und Naturwissenschaften
Eine Aufnahme an die Lausitzer Sportschule Cottbus erfolgt in den Fördersportarten:
Die Landesleistungsstützpunkte stellen in Sichtungsveranstaltungen die sportliche Eignung fest und empfehlen der Schule die Aufnahme. Die Eignungsfeststellungen werden von September bis Dezember durch die zuständigen Lehrertrainer und Landestrainer durchgeführt. Nachsichtungen sind möglich.
Die schulischen Leistungen sollten in der Regel eine Schullaufbahn bis zum Abitur ermöglichen. Bei herausragenden sportlichen Leistungen wird nach erfolgreichem Abschluss der Klasse 10 und/oder 13 in Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Brandenburg eine Berufsausbildung in Aussicht gestellt. Kooperationspartner ist unter anderem die Deutsche Bahn.
Die Aufnahme an die Lausitzer Sportschule Cottbus erfolgt in der Regel mit Beginn der Klassenstufe 7. Für ältere Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit eines Seiteneinstieges bis zum Beginn der Klassenstufe 11.
Aufnahme zur Klassenstufe 7
• Grundschulgutachten
• Zeugnis der Klasse 6
• Anmeldeformular
Aufnahme ab Klassenstufe 8
• Antrag der Eltern (Antragsformulare)
• Letztes Zeugnis
• Grundschulgutachten
Aufnahme zur Klassenstufe 11
• Anmeldeformular
• Zeugnis der Klasse 10
• Ärztliche Bestätigung über uneingeschränkte Teilnahme am Leistungskurs Sport
„Jeder, der sich aufgibt besser zu werden, hat schon aufgehört gut zu sein.“
Meine Schulzeit ist MEINE AUFGABE, die ich als Ganzes annehme.
Meine schulische Leistung hat denselben Rang wie mein Sport. Mein Erfolg ist zugleich der Erfolg des Vereins und meiner Sportschule.
Die Unterrichtszeit ist genau festgelegt. Jede Unterbrechung, jedes Fernbleiben vom Unterricht muss von meiner Klassenlehrerin / meinem Klassenlehrer oder vom Schulleiter genehmigt werden. Ich verstoße gegen diese Regeln, wenn ich zu spät komme oder unentschuldigt fehle.
Wenn ich ins Trainingslager fahre, hole ich mir rechtzeitig vorher Aufgaben von den jeweiligen Fachlehrerinnen / Fachlehrern und arbeite selbstständig versäumten Stoff nach. Im Krankheitsfall informiere ich mich sofort wenn ich wieder in die Schule komme darüber, was ich alles nacharbeiten muss, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Meine Arbeit beschränkt sich nicht nur auf die Unterrichtsstunden und Trainingseinheiten. Eine Sportschülerin / ein Sportschüler, der diesen Namen verdient, wird ständig geleitet von dem Sinn für die Leistung.
„Ich hatte keine Zeit.“ – „Das schaffe ich doch nicht“ sind Ausreden. Man hat die Zeit und die Mittel, die man sich nimmt.
Ich verhalte mich ordentlich und diszipliniert in der Schule und in den Trainingsstätten.
Ich bin verantwortlich für das Material, das mir anvertraut wird und gehe sorgsam damit um. Ich achte das Eigentum der Schule und das der Menschen um mich herum. Ich lasse nichts liegen, achte auf Ordnung und Sauberkeit.
Meine Klasse – das bin ich.
Im Unterricht in meiner Klasse oder meinem Kurs respektiere ich die Arbeit der anderen, verhalte mich ruhig und trage zu einer guten Arbeitsatmosphäre bei, denke mit und bemühe mich um aktive Mitarbeit.
Ich vermeide Verzögerungen, halte mein Unterrichtsmaterial rechtzeitig bereit.
Ich erledige alle Hausaufgaben und bereite mich so auf den Unterricht vor.
Ich vermeide Störungen und gewinne Zeit, MEINE ZEIT.
Ich respektiere meine Mitschülerinnen / Mitschüler, trete ihnen gegenüber sportlich fair und tolerant auf.
Ich habe das Recht, mit Ihnen nicht einer Meinung zu sein.
Ich habe aber die Pflicht, dies in höflicher und sachlicher Form zu erklären.
Wenn eine Sache entschieden ist, muss ich sie mittragen.
Ich bin höflich und grüße Lehrerinnen und Lehrer sowie andere Erwachsene im Sportzentrum Cottbus.
Meine Lehrerinnen / Lehrer, Trainerinnen / Trainer und Erzieherinnen / Erzieher sind auch meine Partner.
Ich arbeite mit ihnen in einem Team und mache durch sie Fortschritte. Wenn ich anderer Meinung als sie bin, führe ich mit ihnen eine respektvolle Diskussion.
Im Umgang mit meinen Erzieherinnen / Erziehern lautet die goldene Regel: OFFENHEIT.
Das Haus der Athleten ist mein Zuhause hier in Cottbus. Ich tue alles, das ich mich hier wohl fühle und halte mich an die dort bestehenden Regeln des Zusammenlebens, folge den Anweisungen aller Erzieherinnen / Erzieher, denn auch sie sind in meinem Team.
Ich respektiere die Würde aller und verspreche, alle jungen Menschen, unabhängig ihrer sozialen, ethnischen und kulturellen Herkunft, Weltanschauung, Religion, politischer Überzeugung, sexueller Orientierung, ihres Alters oder Geschlechts gleich und fair zu behandeln sowie Diskriminierung jeglicher Art sowie antidemokratischem Gedankengut entschieden entgegen zu wirken.
Alle Sportarten sind gleichwertig. Ich achte und respektiere die Leistungen aller Sportler meiner Klasse und der gesamten Schule.
Ich bin hier, weil ich meine sportliche und schulische Laufbahn verfolgen möchte und weiß, dass ich mich als Schülerin / Schüler dieser Schule ehrgeizig, willig und verantwortlich zeigen muss.
Jedes Mal, wenn ich gegen die Regeln verstoße, stelle ich mich außerhalb des Teams und damit gegen meine Mitschülerinnen / Mitschüler. Damit nehme ich schon im Voraus Sanktionen in Kauf.
In der Öffentlichkeit verhalte ich mich so, dass ich dem Ansehen meiner Schule nicht schade, denn ich bin stolz, Schüler / Schülerin der Lausitzer Sportschule Cottbus zu sein und mache ihr alle Ehre.
„Meistens haben die Eltern das Problem mit einer Situation und selten die Schülerin oder der Schüler.“
Die Lausitzer Sportschule Cottbus verfolgt das Ziel, ein professionelles, transparentes und faires Verfahren für den Umgang mit Beschwerden zu etablieren. Beschwerden werden als Chance zur Weiterentwicklung und Qualitätssicherung verstanden. Alle Beteiligten haben das Recht auf Gehör und einen respektvollen Umgang.
Grundsätze:
Erziehungsberechtigte sind gehalten, sich zunächst direkt an die betroffene Lehrkraft zu wenden. Ziel dieses Gesprächs ist eine einvernehmliche Klärung des Anliegens. Auf Wunsch kann eine neutrale Person (z. B. Vertrauenslehrkraft) als Moderation hinzugezogen werden.
Wenn durch die direkte Klärung keine Lösung erreicht wird, soll der zweite Schritt die Hinzunahme des Klassenlehrers oder Tutors sein, dessen Aufgabe die Moderation zwischen Lehrkraft und Eltern ist.
Sollte das direkte Gespräch keine Klärung herbeiführen oder nicht möglich sein, kann eine formelle Beschwerde schriftlich bei der Schulleitung eingereicht werden. Die Beschwerde sollte folgende Angaben enthalten:
Die Schulleitung führt Gespräche mit den Beteiligten und strebt eine Klärung bzw. Lösung des Konflikts an. Gegebenenfalls werden weitere Maßnahmen veranlasst.
Falls auch auf Ebene der Schulleitung keine Lösung erzielt werden kann oder der Fall eine übergeordnete Bewertung erfordert, kann die Angelegenheit an die zuständige Schulaufsicht weitergeleitet werden. Dies erfolgt grundsätzlich erst nach Ausschöpfung der schulischen Klärungswege.
Funktion | Zuständigkeit |
Lehrkraft | Stellungnahme, Teilnahme an Gesprächen, Klärungsbereitschaft |
Erziehungsberechtigte | Sachliche Darstellung des Anliegens, Mitwirkung an der Klärung |
Klassenlehrer/ Tutoren | Vermittelnde Rolle und Moderation zwischen Lehrkraft und Eltern |
Schulleitung | Moderation, Entscheidungsfindung, ggf. Einleitung von Maßnahmen |
Vertrauensperson | Auf Wunsch: begleitende Moderation |
Schulaufsicht | Letztinstanzliche Prüfung und Entscheidung in eskalierten Fällen |
Alle formellen Beschwerden und Gespräche werden in geeigneter Weise dokumentiert. Die Aufbewahrung erfolgt unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben.
Die Schule fördert ein konstruktives Miteinander durch:
Dieses Beschwerdemanagement wurde in der Schulkonferenz vom 17.11.2025 beschlossen.
1972 wurde mit dem Bau des Schulgebäudes der damaligen Kinder- und Jugendsportschule begonnen. Nach drei Jahren wurde die damalige Kinder- und Jugendsportschule des Bezirkes Cottbus 1975 eröffnet. 2001 und 2002 wurden umfangreiche Rekonstruktion am alten Schulgebäudes durchgeführt und das komplett neue Gebäude mit Fachkabinetten gebaut.
In den allgemeinen Unterrichtsräumen und Fachkabinetten finden bis zu 24 Schülerinnen und Schüler einen Arbeitsplatz. Sie sind modern ausgestattet und tragen meist einen fachspezifischen Charakter.
So besitzt die Lausitzer Sportschule Cottbus drei sehr gut ausgestattet Biologie / Chemie – Fachkabinette mit einem dazugehörigen Labor. Hier können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen nicht nur auf theoretischer Ebene erwerben sondern auch praktisch tätig werden.
Das Fachkabinett I ist besonders geeignet für den Biologieunterricht: Es besitzt großzügige Glasschränke zur überschaubaren Präsentation der biologischen Objekte, eine Mediastation und am Lehrertisch befindet sich ein Gasanschluss.
Das Fachkabinett II dagegen ist für den Chemieunterricht ausgerichtet. Es besitzt Wasser-, Elektro- und Gasanschlüsse an allen Schülerarbeitsplätzen und am Lehrertisch, ein Digistorium-Abzug mit Durchreiche zum Labor, eine Medienstation, spezielle Schränke für Ablagemöglichkeiten für Schülerexperimente und ein Periodensystem der Elemente im Großformat.
Das Fachkabinett III ist kombinierfähig für beide Unterrichtsfächer. Es besitzt einen Zugang zum Labor, eine Medienstation, Gasanschluss an Lehrertisch sowie ein Periodensystem der Elemente.
Eine weitere Besonderheit aller drei Lehrertische ist die gefliesste Oberfläche und alle Schülertische sind mit einer chemikalienbeständigen Oberfläche ausgekleidet.
Die Lausitzer Sportschule Cottbus besitzt zwei Physikkabinette mit je 24 Schülerarbeitsplätzen. Jeder Arbeitplatz besitzt eine Steckdose, welche vom Lehrertisch ein- und ausgeschalten werden kann. Beide Räume verfügen über große Experimentier-Lehrertische, an denen fünf Steckdosen, ein Gashahn mit Propananschluss und ein Waschbecken vorhanden sind. Jeder Raum verfügt über eine Medienstation mit Fernseher, Videorecorder und Polylux. In den großen Einbauschränken befinden sich Materialien für Schülerexperimente und Ausstellungsvitrinen.
Die Lausitzer Sportschule Cottbus verfügt über einen gut ausgestatteten Kunstunterrichtsraum, welcher großzügig gestaltet ist. Neben 24 Arbeitsplätzen und einem Lehrertisch befinden sich viele eingebaute Schränke für Schülermaterialien und Anschauungsvitrinen. Für Schülerarbeiten steht ein Trockengestell und eine Ausstellungsfläche zur Verfügung. Eine Medienstation mit Fernseher, Polylux und Videorecorder bietet optimale Möglichkeiten für die Unterrichtsgestaltung.
Die Lausitzer Sportschule Cottus verfügt über einen großzügigen Musik-Raum mit vierundzwanzig Schülerarbeitsplätzen, einem Lehrertisch, vielen eingebauten Schränken für Schülermaterialien wie Keyboards und einer Vitrine für Ausstellungsstücke. Ein Klavier und ein Multimedienschrank stehen für den Unterricht zur Verfügung.
Die Lausitzer Sportschule Cottbus verfügt über drei großzügige Computerkabinette mit fünfzehn bis zwanzig Internetarbeitsplätzen. Für Präsentationen steht jeweils ein Beamer zur Verfügung. Von den Lehrerarbeitsplätzen kann jeweils das gesamte Netzwerksystem der Schülerarbeitsplätze geregelt werden.
Die Lausitzer Sportschule Cottbus verfügt über zwanzig sogenannte allgemeine Unterrichtsräume, in denen keine Fachausstattung – bzw. technik zu finden ist. Trotzdem verfügt jedes Unterrichtszimmer über einen Overhead-Projektor sowie einen Fernsehanschluss. Zusätzlich gibt es zu Präsentationszwecken In jedem Raum Korkwände.
In den allgemeinen Unterrichtsräumen finden jeweils vierundzwanzig Schüler und ein Lehrer ihren Platz.
Die Lausitzer Sportschule Cottbus verfügt über verschiedene Konferenzräume.
Im Konferenzraum I befinden sich 24 Arbeitsplätze sowie ein Multimediabereich mit Großbildleinwand. Zusätzlich befinden sich großzügigen Vitrinen mit sehr viele Pokale und andere Dinge aus der Geschichte der Schule in diesem Raum.
Der Konferenzraum drei ist der kleinste Raum und verfügt nur über zwölf Sitzplätzen. Hier finden Gesprächsrunden und Beratungen statt. Aber auch die Möglichkeit des Einzelunterrichts besteht in diesem Raum.
Die Schulsozialarbeit hat ihr Domizil im Ganztagsfunktionsgebäude der Lausitzer Sportschule Cottbus. Neben dem Arbeitsplatz findet sich ein großzügiger Konferenztisch und ein Medienbereich.
Die Lausitzer Sportschule Cottbus verfügt über drei großzügig gestaltete Lehrerzimmer.
Die Verwaltungsstrecke der Lausitzer Sportschule Cottbus verfügt über verschiedene Büros. So befinden sich dort die Büros vom Schulleiter, dem stellvertretenden Schulleiter, den Koordinatoren für die Sekundarstufe I und II, das Büro der Planung und der Schulsachbearbeiterin. In unmittelbarer Nähe findet man das Büro des Sportkoordinators und den Erste-Hilfe-Raum. Am Eingang zum Schulsekretariat befindet sich die Tafel der Sportlerinnen und Sportler der Schule.
In den großzügig gestalteten Korridoren der Lausitzer Sportschule Cottbus finden sich neben den Wandbildern der Sportarten und den künstlerischen Arbeiten der Schülerschaft auch Sitzmöglichkeiten und Informationsstrecken. In der zweiten und dritten Etage befinden sich für Schüler Schließfächer zur Unterbringung von Materialien.
Die Lausitzer Sportschule Cottbus ist eine Ganztagsschule im gebundenen Modell. Das bedeutet, dass die Ganztagsstunden für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 7 bis 10 im Stundenplan integriert und somit verpflichtend sind.
Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 7 bis 10 haben wöchentlich eine Arbeitsstunde bei der Klassenleiterin bzw. beim Klassenleiter. Diese Stunde wird zur Übung verschiedener Methoden der Unterrichtsgestaltung , zur Kompetenzentwicklung und zur Festigung der Klassenstruktur genutzt.
Eine weitere Arbeitsstunde steht der Förderung und Forderung des Lernenden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch zur Verfügung. Hier unterrichten Fachlehrerinnen und Fachlehrer auf verschiedenen Niveaustufen, um den förderbedürftigen Schülerinnen und Schülern Unterstützung im Lernprozess zu ermöglichen bzw. leistungsstarken Schülerinnen und Schülern Angebote im weiterführenden Lernen zu unterbreiten.
Alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen unserer Schule erhalten eine Ausbildung in Erster Hilfe, die mit einem Zertifikat abgeschlossen wird. Des Weiteren vervollkommnen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 ihr Wissen im Umgang mit dem Computer.
Für unsere Schülerinnen und Schüler, die im Haus der Athleten leben, gibt es 2 x wöchentlich abends ein betreutes Hausaufgabenzimmer.
Schulsozialarbeiter
Malte Kersten
Telefon 0355 / 426735
Mobil: 0175/2263641
Hilfe und Unterstützung von einer unabhängigen Ansprechpartnerin
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